1Dann sah ich einen andern Traum. Mein Sohn! Ich will dir den ganzen Traum erklären.
2Da begann Henoch und sprach zu seinem Sohn Metusala: Mein Sohn! Ich spreche zu dir: Hör meine Rede an und neig dein Ohr zu deines Vaters Traumgesicht!
3Bevor ich deine Mutter Edna nahm, hatte ich ein Gesicht auf meinem Lager: Da kam ein Stier aus der Erde, und dieser Stier war weiß; nach ihm kam eine junge Kuh, und neben dieser kamen zwei Stiere, der eine schwarz, der andere rot.
4Der schwarze Stier stieß den roten und verfolgte ihn auf Erden, und deshalb konnte ich den roten Stier nicht mehr sehen.
5Jener schwarze Stier wuchs heran; da kam eine junge Kuh zu ihm, und ich sah, wie viele Farren aus ihm hervorgingen, die ihm glichen und folgten.
6Jene erste Kuh verließ nun den ersten Stier, um den roten zu suchen; als sie ihn nicht fand, erhob sie ein großes Wehegeschrei und suchte weiter.
7Ich blickte hin, bis jener erste Stier zu ihr kam und sie beschwichtigte, und von jener Stunde an schrie sie nicht mehr.
8Darauf gebar sie einen andern weißen Stier, und nach ihm gebar sie noch viele schwarze Stiere und Kühe.
9Ich sah nun in meinem Schlaf, wie jener weiße Stier gleichfalls heranwuchs und ein großer weißer Stier wurde. Von ihm entsprangen viele weiße Stiere, die ihm glichen.
10Sie begannen, viele weiße Stiere zu erzeugen; diese glichen ihnen, einer dem andern folgend.